Manche Projekte beginnen leise. Shadow & Silk war so eines.
Es gab kein Briefing, keinen Kunden, keine geplante Veröffentlichung. Nur eine Idee, die mich schon lange begleitet hatte — ein Portrait im Geist von Marlene Dietrich. Reduziert. Zeitlos. Fotografiert in der Bildsprache einer Epoche, in der ein einziger Blick eine ganze Geschichte erzählen konnte.
Wenige Monate später wurde aus dieser stillen Idee das Cover des Bold & Beyond Magazine, Portrait Issue No. 940 — inklusive sechsseitigem Editorial und einem persönlichen Interview.
Dieser Journal-Beitrag dokumentiert beides — die fertige Veröffentlichung und die Geschichte dahinter.





Die Idee hinter der Serie
Shadow & Silk entstand als sehr persönliche Fine-Art-Serie. Der Ausgangspunkt war ein einfacher Gedanke: Wie würde ein Portrait im Geist von Marlene Dietrich heute aussehen — nicht als Kostüm, sondern als Atmosphäre?
Das Ergebnis ist eine Serie ruhiger Low-Key-Portraits in Schwarzweiß. Tiefe Schatten. Seide. Smoking. Eine einzige, kontrollierte Lichtquelle. Alles wurde reduziert, bis nur noch das übrig blieb, worauf es wirklich ankommt: Ausdruck, Haltung, Präsenz.
Model Jennifer hat diese Idee vom ersten Bild an getragen. Make-up-Artist Asquina Attems hat dem Look seine letzte, zurückgenommene Präzision gegeben.
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Warum Bold & Beyond
Bold & Beyond Magazine ist eine internationale Editorial-Plattform mit Fokus auf starke fotografische Handschriften — Portrait, Fashion und Fine Art. Die Portrait Issue No. 940 widmet Shadow & Silk ein vollständiges Feature: Cover, Editorial-Strecke und ein persönliches Interview über meinen Weg in die Fotografie als zweite Karriere.
Für mich bedeutet die Veröffentlichung mehr als eine gedruckte Seite. Sie zeigt, dass eine leise, persönliche Idee auch in einem internationalen Editorial-Kontext bestehen kann — gerade weil sie leise ist.

Credits
Fotografie
Peter Scholz / schopho
Model
Hair & Make-up
Veröffentlicht in
Bold & Beyond Magazine — Portrait Issue No. 940 / Juni 2026
Ort
Wien, Österreich
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Die Veröffentlichung ist nur ein Teil der Geschichte.
Im begleitenden Interview spricht Peter Scholz über die Philosophie hinter SCHOPHO, warum Verständnis jeder Fotografie vorausgeht und weshalb jede bedeutende Geschichte lange vor dem ersten Foto beginnt.
Eine leise, persönliche Idee kann auch in einem internationalen Editorial-Kontext bestehen — gerade weil sie leise ist.



